TU BRAUNSCHWEIG
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12.08.2015 14:09 Alter: 2 yrs

Volle Leistung für die Energieforschung in Braunschweig


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert „elenia-energy-labs“ als Teil des Energieforschungsknotens (EFK) an der TU Braunschweig mit knapp 1 Mio. €.

Das Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen – elenia der Technischen Universität Braunschweig wird im Rahmen des Projektes „elenia-energy-labs“ neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung errichten. Im Fokus stehen dabei die Themen dynamisches Verhalten des Verteilungsnetzes und Energiemanagement im Smart Building. Dafür werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über zwei Jahre insgesamt knapp 1 Mio. € bereitgestellt.

Mit der neuen Laborumgebung werden wissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenwirken von verschiedenen dezentralen Erzeugungseinheiten, elektrischen Speichern und Verbrauchern durchgeführt. Der Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel der Komponenten, ähnlich wie das Zusammenspiel von Instrumenten in einem Orchester. Mit Hilfe der neuen Labore kann das elenia zum Beispiel Auswirkungen eines Smart Building auf die Netzstabilität untersuchen. Die geplanten Laborversuche leisten einen Beitrag zum Wandel des Energieversorgungssystems von zentralen Großkraftwerken hin zu einer erneuerbaren dezentralen Erzeugungsstruktur.

 Die „elenia-energy-labs“ bilden einen ersten Baustein des Braunschweiger Energieforschungsknotens innerhalb des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN). Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Forschungsfeld der TU Braunschweig „Stadt der Zukunft“ und ermöglichen über den Energieforschungsknoten eine thematisch fokussierte Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen der TU Braunschweig. Über das EFZN steht diese Forschungsinfrastruktur auch den verbundenen Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg sowie weiteren externen Forschungspartnern zur Verfügung.

„Das Projekt elenia-energy-labs leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der dezentralen Erzeugung und Speicherung und damit zur Sicherstellung der Energiewende“, sagt der Projektleiter Prof. Bernd Engel. „Durch die neue Infrastruktur können viele Fragen schon jetzt wissenschaftlich erforscht werden, die sich in der Praxis erst in den nächsten Jahrzehnten bei höheren Anteilen erneuerbarer Energien stellen werden.“

Die Förderung erfolgt im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ durch die Bundesrepublik Deutschland. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

auch erschienen in:

Gifhorner Rundschau v. 06.08.15

Helmstedter Nachrichten v. 06.08.15

Peiner Nachrichten v. 06.08.15

Salzgitter-Zeitung v. 06.08.15

Wolfenbütteler Zeitung und Anzeiger v. 06.08.15

Wolfsburger Nachrichten v. 06.08.15

Braunschweiger Anzeiger

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